Drogenpolitik

[aus dem Wahlprogramm der LINKEN in Hessen zur Landtagswahl am 27. Januar 2008]
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Drogenpolitik
Droge
nabhängigkeit und Suchtkrankheiten sind in Hessen brennende Probleme. Das Elend der Drogenkranken ist allgegenwärtig. Die Drogenpolitik der Regierung Koch ist verfehlt. Die Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen ist zufällig und willkürlich. Die Erfahrungen zeigen, dass staatliche Verbote die Menschen nur selten vom Drogenkonsum abhalten.
Eine Drogenpolitik wird nur durch eine enge Verbindung von Suchtprävention, ausstiegsorientierten Hilfen, Drogensubstitution, Gesundheitshilfen für Drogenkranke sowie der konsequenten Bekämpfung von unkontrollierter Abgabe und Einfuhr ...
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03. November 2007: Bundestreffen der BAG Drogenpolitik

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik der Partei DIE LINKE lädt ein zum Bundestreffen am Samstag, den 03. November 2007. Das Treffen beginnt um 14 Uhr im Konderenzraum 2 des Karl-Liebknecht-Hauses, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin.
Tagesordnung:
Fo
rmalia
- Neukonstituierung der BAG Drogenpolitik nach der Parteifusion
- Wahl der BundessprecherInnen
- Mitgliedschaft ENCOD.
Materialien
- Aufkleber
- Tütchen und Filtertips
- Neuauflage Broschüre "Cannabis und Straßenverkehr".
Wahlen
-
Landtagswahlen 2008.
Aktionen
- Vienna 2008
- Global Marihunana March 2008
- Hanfparade 2008.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Für Mitglieder der BAG Drogenpolitik werden die Fahrtkosten erstattet. ...
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24. Oktober 2007: Drogen und Straßenverkehr - viele Fragen, endlich Antworten!

Die Drug Scouts laden herzlich ein zur Informationsveranstaltung am Mittwoch, dem 24. Oktober 2007, um 18 Uhr im Drug Store, Drogen-Info-Laden der Drug Scouts, Eutritzscher Straße 9, 04105 Leipzig (zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 9, 10, 11, 14, 16, Haltestelle Wilhelm-Liebknecht-Platz (Finanzamt)).
Drogen und Straßenverkehr - viele Fragen, endlich Antworten!
Was dürfen PolizeibeamtInnen bei einer Verkehrskontrolle von mir verlangen und was nicht?
Zu Fuß mit Drogen erwischt - Fahrerlaubnis weg?
Was kann BeifahrerInnen bei einer Kontrolle passieren?
Welche gesetzlichen Grundlagen sollte ich kennen, um gewappnet zu sein?
Alkohol- UND Drogentest - ist das erlaubt?
In Zusammenarbeit ...
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16. September 2007: Jo Biermanski in Wiesbaden

Am Sonntag, den 16. September gibt es ab 12 Uhr ein politisches Sonntags-Frühstück mit Jo Biemanski. Er ist Mitglied der BAG Drogenpolitik der Partei DIE LINKE und Pressesprecher der Grünen Hilfe. Im Infoladen linker Projekte in der Werderstr. 8 in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden spricht und diskutiert er zum Thema „Cannabis-Konsum und das Auge des Staates“. Interessierte sind herzlich eingeladen.
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Die Linke. KV Vogelsberg fordert Cannabis Social Clubs

Aufruf zur Unterstützung einer internationalen Kampagne
[Pressemitteilun
g vom 04. September 2007]
Lauterbach. Beim offenen Plenum der Mitgliederversammlung der Linken. im Vogelsbergkreis wurde die Unterstützung einer internationalen Kampagne für Cannabis Social Clubs beschlossen. Dies sind Vereinigungen von BürgerInnen zum Anbau von Cannabis, um den persönlichen Bedarf legal anbauen zu können.
Die Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen könnten so vom Anbau bis zum Konsum überwacht werden und der Gebrauch von riskanten Streckmitteln, wie sie im illegalisierten Markt verwendet werden, verhindert werden. Da die Mitgliedschaft der Clubs auf Erwachsene beschränkt wäre, sind diese Clubs eine Möglichkeit ...
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Drogenpolitik im „Verbots-Rausch“

[Pressemitteilung der Grünen Hilfe vom 09. August 2007]
Während die ehemalige rot-grüne Drogenbeauftragte Christa Nickels sich für eine humane Drogenpolitik durch sachliche Aufklärung, Prävention und Drogenmündigkeit engagierte, wurde von der letzten Drogenbeauftragten Frau Caspers-Merk (SPD)die Rückkehr zur Drogenpolitik der Stigmatisierung, Verteufelung und Verbote eingeläutet. Diese Prohibitions-Politik wird nun unter der aktuellen Drogenbauftragten Sabine Bätzing verschärft vorangetrieben.
Die Einstellungsmengen für Strafverfahren wegen Cannabis werden in den Bundesländern nach und nach auf 6g Cannabis herabgesetzt, ein Verbotsverfahren von Zaubersalbei (salvia divinorum) wird seitens der ...
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Petitionssauschuss belügt Bundestag und Öffentlichkeit!

[Pressemitteilung von VfD und DHV vom 17. Juli 2007]
Drogen und Fahrerlaubnisrecht:
Petiti
onssauschuss belügt Bundestag und Öffentlichkeit!
Auf Grundlage der Beschlussempfehlung des Petitionssausschusses hat der Bundestag eine Petition, die von 1.228 Bürgern unterstützt wurde, am 05.07.2007 abgewiesen.
Die Petition richtete sich gegen die derzeitige Rechtspraxis im Fahrerlaubnisrecht, die es den Verwaltungsbehörden ermöglicht, die Fahreignung von Personen in Frage zu stellen, ohne dass eine konkrete Gefährdung der Verkehrssicherheit gegeben bzw. bewiesen ist. Diese Problematik betrifft z.B. viele Cannabiskonsumenten, die überprüft werden, obwohl sie nicht berauscht am Straßenverkehr teilgenommen ...
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Militärischer Kampf gegen Drogen in Afghanistan gescheitert

[Pressemitteilung von MdB Monika Knoche vom 26. Juni 2007]
Monika Knoche, drogenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, erklärt zum heute in Genf veröffentlichten UN-Drogenbericht 2007:
Die verheerende Zunahme des Schlafmohnanbaus in Afghanistan zeigt, dass der Kampf gegen Drogen mit militärischen Mitteln in Afghanistan gescheitert ist. Die von den USA angeführte und von der deutschen Bundeswehr in Afghanistan unterstützte Besprühung von Schlafmohnfeldern, die Zerstörung von Opium-Laboren und die Strafverfolgung der Kleinbauern haben das Drogenproblem nicht verkleinert. Im Gegenteil. Laut UN-Bericht ist der Schlafmohnanbau von 2005 bis 2006 um 59 Prozent auf 165.000 Hektar angestiegen, ...
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Aufruf zu Protestschreiben an BfG

Antwort des Bundesministerium für Gesundheit nicht nachvollziehbar
Am 14. Mai 2007 mailte Jo Biermanski, Pressesprecher der Grünen Hilfe, dem Bundesministerium für Gesundheit die Pressemitteilung zur Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag „Finanzielle Auswirkungen des Cannabisverbots“ (siehe www.linke-drogenpolitik.de
; „Bundesregierung ohne Bereitschaft zur sachlichen Diskussion bei Cannabis“) mit der Bitte um Stellungnahme. Das BfG antwortete mit Schreiben vom 18.Juni 2007:
„Sie führen an, das Risikopotential von Cannabis sei geringer als das von Alkohol. Zwischen Cannabis und Alkohol bestehen jedoch wesentliche Unterschiede, die eine Ungleichbehandlung ...
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Bundesregierung ohne Bereitschaft zur sachlichen Diskussion bei Cannabis

[Pressemitteilung der Grünen Hilfe e.V. vom 15. Mai 2007]
Die Antwort der Bundesregierung (Deutscher Bundestag Drucksache 16/5219) auf die kleine Anfrage der Linksfraktion „finanzielle Auswirkungen des Cannabis-Verbots“ (Drucksache 16/5041) ist ein weiterer Beleg für die fehlende Bereitschaft von CDU und SPD zur sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Cannabis.
Für eine sachliche Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Drogenproblematik sind Fakten und Zahlen zu den Ausgaben für die Strafverfolgung im Vergleich zu präventiven, medizinisch-therapeutische
n Finanzmitteln eine wichtige Grundlage. Die Fragen der Linksfraktion sind durchdacht und von berechtigtem Hintergrund.
Zusammengefa
sst ...
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Für Veränderungen in der Drogenpolitik

[Aus dem Wahlprogramm der LINKEN in Bremen zur Bürgerschaftswahl am 13. Mai 2007]
5.2. Für Veränderungen in der Drogenpolitik
Anfang der 90er Jahre schaute man bundesweit auf Bremen - hier gab es die ersten Spritzenautomaten, Notübernachtungen für Heroinabhängige und ein Nachtangebot für die der Beschaffungsprostitution nachgehenden Frauen. Die Substitutionsbehandlung wurde eine etablierte Behandlungsform. Bundesweit wurde diese Entwicklung nachvollzogen - zumindest in den Großstädten - und ging weiter. Seit Ende der 90er Jahre sind in anderen großen Städten des Landes Einrichtungen entstanden, in denen sich DrogengebraucherInnen sauber und stressfrei die Droge spritzen können, sogenannte Konsum- ...
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Drogenbeauftragte ist eine machtlose Gehilfin

[Pressemitteilung vom 03. Mai 2007]
Zur Vorstellung des Drogenberichts durch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, erklärt die drogenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Monika Knoche:
Sabine Bätzing redet die Ergebnisse ihrer Drogenpolitik schön. Jeder Drogentote ist einer zuviel! Die Drogenbeauftragte spricht davon, für schwerstabhängige Junkies ein Gesetz zur Heroin-Substitution auf den Weg bringen zu wollen. Dabei blendet sie aus, dass bis auf die CDU/CSU bereits alle Fraktionen ihre Zustimmung erteilt haben. Aber der SPD fehlt der Mut, das Gesetz am Widerstand der Christdemokraten vorbei umzusetzen. Deshalb können die wissenschaftlich begleiteten Modellprojekte, ...
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Finanzielle Auswirkungen des Cannabisverbotes

[Kleine Anfrage der Abgeordneten Monika Knoche, Karin Binder, Dr. Martina Bunge, Inge Höger, Ulla Jelpke, Katja Kipping, Wolfgang Neskovic, Dr. Ilja Seifert, Jörn Wunderlich und der Fraktion DIE LINKE. vom 01. April 2007]
Finanziellen Auswirkungen des Cannabisverbotes.
Cannabi
s ist die am meisten verbreitete und konsumierte illegale Droge in Deutschland und Europa. Seit Jahren gibt es eine lebhafte Debatte über den Status dieser Droge.
Für eine Bewertung der offiziellen Cannabispolitik sind neben gesundheitlichen Studien transparente Zahlen über die Ausgaben für die Strafverfolgung – auch im Vergleich zur medi-zinischen Behandlung und Prävention – und Mindereinnahmen von Steuern durch das ...
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