Woran hängt es, Carsten Labudda?

rotesdreieck_rechts_16x16 [Hanf Journal vom August 2004] In dieser Interviewreihe, wollen wir von den Drogenpolitischen Kämpfern im „Seedwesten“ Deutschlands erfahren, woran es hängt, dass Hanf noch nicht legalisiert wurde und wie sie dafür kämpfen. Für diese Ausgabe stellten wir unsere Fragen Carsten Labudda, 28 aus Weinheim bei Heidelberg, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Drogenpolitik in der PDS. Er war von 2001 bis 2003 Bundessprecher des PDS-Jugendverbandes [’solid] und ist aktiv im Verein für Drogenpolitik (VfD) und dem Heidelberger Doors of Perception Ethic Committee (DOPEC). Hanf Journal: Woran hängt es, dass Hanf noch nicht legalisiert wurde? Carsten Labudda: Die meisten Menschen nehmen Cannabis ... [weiterlesen]



13. August 2004: Zweites Bundestreffen der BAG Drogenpolitik

rotesdreieck_rechts_16x16 Am Vortag der Hanfparade wird in Berlin das zweite Bundestreffen der BAG Drogenpolitik der PDS stattfinden. Ab 18 Uhr wird es im Konferenzsaal 2 im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, um die weitere Ausgestaltung der Arbeit der BAG gehen - und natürlich auch um praktische Fragen der Beteiligung an der Hanfparade. [weiterlesen]



Zwischen Genuss und Missbrauch

rotesdreieck_rechts_16x16 von Minka Dott. [in: Blättchen vom 03. Juni 2004]] Prävention und die Aufklärung besonders von Jugendlichen sind in der Drogenpolitik oberstes Gebot. Dazu erscheint unter anderem die neue Drogenbroschüre der PDS in Kürze. »Berlin bekifft«, so titelte eine in der Stadt ansässige Tageszeitung, nachdem die Debatte über einen liberaleren Umgang mit Cannabis in Berlin endlich zu dem Ergebnis geführt hatte, Cannabisbesitz bis zur Höchstmenge von 15 Gramm künftig nicht mehr strafrechtlich zu verfolgen. Davor lag diese Grenze bei sechs Gramm. Bis 30 Gramm gibt es Entscheidungsspielraum. N atürlich ging es nicht darum, mit dieser Entscheidung schlicht das Kiffen zu propagieren, sondern die in Jahren ... [weiterlesen]



Opium fürs Volk!

rotesdreieck_rechts_16x16 [Hanf Journal vom April 2004] Sind in der PDS breitere Zeiten angebrochen? Was es in anderen Parteien längst gibt, wird nun auch die PDS erschüttern. Am 06.03.2004 gründeten einige drogenpolitische Kämpfer aus den Reihen der PDS die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Drogenpolitik. „Wird über Drogenpolitik diskutiert, finden sich immer wieder emotionale Betroffenheit, verfestigte Mythen über Drogen und ideologisch verengte Argumentationen. Diese Diskussion zu versachlichen ist das erste Ziel der BAG Drogenpolitik!“ kündigte ihr frisch gewählter Bundessprecher Carsten Labudda aus Weinheim an. „Die bisherige Drogenpolitik, die auf dem Abstinenzgedanken fußt und vornehmlich repressive Mittel einsetzt, ... [weiterlesen]



Drogenpolitik-Broschüre der PDS

rotesdreieck_rechts_16x16 [Herausgegeben vom Europawahlquartier der PDS, dem PDS Landesvorstand Berlin und der PDS-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, März 2004] Inhalt: Grußwort der Sozialsenatorin von Dr. Heidi Knake-Werner (01) Zwischen Genuss und Missbrauch von Minka Dott (02) Andere Länder, andere Sitten - Europäische Drogenpolitik im Vergleich von Carsten Labudda (10) Das Recht und der Rausch von Marion Seelig (14) Kleine Prohibitionskunde (18) Drogen, Jugend und Schule vom AK Schule und Jugend (20) Frauen sind anders drogenkrank von Ingeborg Simon (24) Nachrichten aus der Zukunft von Freke Over (26) Drugchecking Anette Klumb (29) Glossar (38) Literaturtipps, Internetadressen ... [weiterlesen]



„Wir bringen die Verhältnisse zum Tanzen“

rotesdreieck_rechts_16x16 [Beschlossen auf dem Landesjugendtag der PDS Sachsen am 13. März 2004 ] Auszug aus dem sächsischen Jugendwahlprogramm Drogen - Rausch ohne Reue Sich zu berauschen, gehört zum Leben. Alkohol oder Tabak, Sex, Geschwindigkeit, Konsum oder illegalisierte Drogen: das Recht auf Rausch muss allen Menschen gleichberechtigt zustehen. Es gilt der Satz: die Dosis macht das Gift. Zwar ist die Gesetzgebung auf Bundesebene geregelt, aber wir haben in Sachsen und in den Kommunen viele Chancen, aktiv in die Drogenpolitik einzugreifen. Wenn Eltern, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen oder FreundInnen von Drogen sprechen und uns nahe legen, sich von diesen fern zu halten, reden sie von den illegalisierten ... [weiterlesen]



Gründungserklärung der BAG Drogenpolitik der PDS

rotesdreieck_rechts_16x16 [Frankfurt/Main, den 06. März 2004] Drogenpolitik ist ein wichtiges Feld gesellschaftlicher Auseinandersetzung. In dieser Auseinandersetzung finden sich immer wieder emotionale Betroffenheit, verfestigte Mythen über Drogen und ideologisch verengte Argumentationen. Diese Diskussionen zu versachlichen ist das erste Ziel der BAG Drogenpolitik. Dabei müssen wir konstatieren, dass das Thema Drogenpolitik in der PDS als unserer politischen Heimat bislang zu wenig präsent ist. Bis auf vereinzelte Aussagen und Aktionen hat sich die Partei bisher kaum Kompetenzen auf diesem Feld angeeignet. Das wollen wir ändern. Wir wollen das Thema Drogenpolitik in der PDS verankern. Das beginnt für uns damit, Fachleute ... [weiterlesen]



06. März 2004: Erstes Bundestreffen der BAG Drogenpolitik

rotesdreieck_rechts_16x16 Am 06. März 2004 findet der erste Bundestreffen der BAG Drogenpolitik der PDS statt. Im PDS-Büro in Frankfurt/Main wird die BAG sich gründen und eine erste politische Lagebestimmung durchführen. Interssenten sind herzlich eingeladen. [weiterlesen]



Fixstern soll bleiben - Für eine menschliche Drogenpolitik

rotesdreieck_rechts_16x16 [Pressemitteilung vom 24. November 2003] Am Montag, den 24.11.2003 wurde der Fixstern durch das Stadtteilbündnis "Fixstern bleibt" besetzt. Das Stadtteilbündnis fordert den Erhalt des Fixstern. Die PDS, Landesverband Hamburg, solidarisiert sich mit der Aktion des Stadtteilbündnisses und unterstützt Ihre Forderungen. Der Fixstern hat in den mehr als acht Jahren eine wichtige sozial- und gesundheitspolitische Arbeit im Stadtteil geleistet. Für diese wichtige Arbeit ist der Fixstern unverzichtbar. Auf jeden Fall wird weiterhin eine Einrichtung mit Konsumraum und Café benötigt. Die nur ideologisch begründete Schließung bedeutet für die KonsumentInnen, dass diese wieder auf den Konsum auf der ... [weiterlesen]



Drogenpolitische Leitlinien der PDS-Leipzig

rotesdreieck_rechts_16x16 [Beschlossen auf der Stadtdelegiertenkonferenz in Leipzig am 14. Juni 2003 ] 1. Drogen sind eine Alltagserscheinung Alkoho l und Tabak sind allgegenwärtig in unserer Gesellschaft, in unserer Stadt. Apotheken oder Ärzte und Ärztinnen als Bezugsquelle psychoaktiv wirkender Medikamente finden sich in jedem Stadtteil. Wochenende für Wochenende besuchen Tausende junger Menschen Diskotheken und Clubs, in denen neben legalen auch illegale Drogen konsumiert werden. Die Suche des Menschen nach Rausch- und Grenzerfahrungen wird von der Werbeindustrie gern aufgegriffen und forciert. Drogen sind Bestandteil der physischen, psychischen, ökologischen und sozialen Regelkreise, die das Leben prägen, und sie ... [weiterlesen]



Carsten Labudda: Hanf muss wieder heimisch werden!

rotesdreieck_rechts_16x16 [Rede von auf der Kundgebung der Grünen Hilfe anlässlich des Million Marihuana March am 03. Mai 2003 in Lauterbach/Hessen] Liebe Lauterbacherinnen und Lauterbacher, Am heutigen Tag findet in hunderten Orten weltweit der Million Marihuana March statt. Auch hier im schönen Hessen wollen wir uns für die Wieder-Freigabe des Hanfes einsetzen. Aus diesem Grund möchte ich ihnen gern eine kleine Geschichte erzählen. Die Geschichte spielt vor nicht mal 80 Jahren, einer historisch gesehen ja sehr kurzen Zeitspanne. Damals gab es überall in Deutschland Hanf-Felder. Insbesondere im Badischen und im Märkischen war Hanf eine weit verbreitete Kulturpflanze. Und selbst in Bayern - das glaubt man ja heute ... [weiterlesen]



Verfehlte Drogenpolitik endlich beenden!

rotesdreieck_rechts_16x16 [Beschluss der Landesvollversammlung von ['solid] Niedersachsen am 13./14. April 2002 in Braunschweig] Seit der Existenz menschlicher Kultur, gehört der Konsum rauscherzeugender Substanzen zum menschlichen Miteinander. Diese Substanzen, weithin als Drogen tituliert, sind allgegenwärtig – und trotzdem verdrängt. Nach Schätzungen haben zum Beispiel circa neun Millionen Menschen in der Bundesrepublik Erfahrungen mit Cannabiskonsum – trotzdem ist dieser verboten. Während die „Volksdrogen“ Alkohol und Tabak inklusive ihrer negativen Folgewirkungen gesellschaftlich akzeptiert sind, werden illegalisierte Drogen mit allen Mitteln aus fast religiöser Motivation bekämpft – ohne Erfolg. Der Konsum illegalisierter ... [weiterlesen]



Drogenpolitik - Frei & Konsequent

rotesdreieck_rechts_16x16 [Flugblatt von ['solid]- die sozialistische Jugend, Herbst 2001] Sich zu berauschen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen, sei es durch Sex, Geschwindigkeit, Fasten, Meditation oder Drogen. Wie alle Dinge, die Menschen Spaß bereiten können, haben auch Drogen Risiken. Bei sachgemäßem Gebrauch können sie spannende, interessante, ungewöhnliche und das Erleben erweiternde Folgen zeitigen. Unsachgemäßer Gebrauch kann zu Abhängigkeit, Einschränkung der Lebensqualität und gesundheitlicher Gefährdung führen. Im Gegensatz zu Sport, Auto fahren und legalen Drogen nimmt sich der Staat jedoch bislang das Recht heraus, seinen Bürgern den selbst bestimmten und selbst verantwortlichen Gebrauch vieler ... [weiterlesen]




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