Hanf Dampf in allen Gassen

[Neues Deutschland vom 11. Mai 2009]
Demonstration fordert Legalisierung von Haschisch und Marihuana – natürlich am Brandenburger Tor.
Von Nicolas Šustr
Berlin. Das Brandenburger Tor ist ein beliebter Startpunkt für Demos. Schließlich sieht der flüchtige Medienkonsument bei entsprechendem Bildmaterial auf einen Blick, wo sich die Sache abspielt. Gleichzeitig kann auch der gesamtdeutsche Anspruch zur Durchsetzung des eigenen Anliegens unterstrichen werden.
An diesem Ort versammelten sich am Sonntag auch die Teilnehmer des Hanftags 2009. Nun muss man wissen, dass der Pariser Platz an schönen Tagen einem touristischen Rummelplatz gleicht. Berlin-Besucher können sich fotografieren lassen mit ...
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Hanfinitiative Frankfurt fordert Freigabe des Hanfanbaus zum Eigenbedarf

Frankfurt. Rund 100 HanffreundInnen beteiligten sich an der Hanf-Kundgebung „GIVE FIVE“ zur Relegalisierung des Hanfanbaus zum Eigenbedarf am 9.Mai auf dem Opernplatz. Nach der enttäuschend geringen Beteiligung beim letztjährigen Hanf-Protest im Zusammenhang mit dem weltweiten „Marijuana March“-Protesttag freute sich Ingrid Wunn (Hanfinitiative Frankfurt) über den auch in Frankfurt wieder wachsenden Hanf-Protest.
Grüne Hilfe und DIE LINKE. LAG Drogenpolitik Hessen beteiligten sich mit Infoständen.
Die Redebeiträge wurden moderiert von Michael Ohlenschläger (Hanf-Initiative), umrahmt wurde das Programm mit einem Soundsystem. Unterstüzt wurde die Kundgebung von DIE LINKE. BAG Drogenpolitik, LAG ...
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09. Mai 2009: Global Marihuana March in Frankfurt

Unter dem Motto „Give five!“ findet am 09. Mai 2009 ab 15 Uhr am Opernplatz in Frankfurt/Main eine Kundgebung statt. Als Redner haben zugesagt:
Michael Ohlenschläger (Hanf-Initiative),
Ulrich Wilken (DIE LINKE. LV Hessen),
Carsten Labudda (DIE LINKE. BAG Drogenpolitik),
Jo Biermanski (DIE LINKE. LAG Drogenpolitik Hessen),
Jost Lessmann (Grüne Hilfe).
(Weitere Redner/-innen sind angefragt.)
Alles spricht für den Eigenanbau.
Nachdem Cannabis am Anfang „nur“ mit Quarzsand, Zucker, Glassplittern und Plastik gestreckt und verunreinigt wurde (mit ungeklärten gesundheitlichen Folgen), gab es in letzter Zeit immer wieder Meldungen über Bleivergiftungen. Diese berichteten über nicht unerhebliche ...
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Enquetekommission zur Drogenpolitik einsetzen

[Pressemitteilung vom 04. Mai 2009]
"Die richtigen Antworten auf das Alkoholproblem sind eine effektivere Kontrolle des Jugendschutzes und ein totales Werbeverbot für Alkohol", so Monika Knoche zum heute veröffentlichten Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung. Die stellvertretende Vorsitzende und drogenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erklärt weiter:
"Wie in den vergangenen Jahren zeigt auch der heute vorgestellte Drogen- und Suchtbericht, dass Alkohol bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die gefährlichste Droge ist - und erhebliche gesundheitliche Folgeschäden nach sich zieht. So mussten 23.000 Kinder und Jugendliche 2008 stationär mit Alkoholvergiftungen behandelt werden.
Die ...
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DIE LINKE. Kreisverband Soest verurteilt die Hausdurchsuchung bei Dr. med. Franjo Grotenhermen, Rüthen!

[Pressemitteilung vom 02. April 2009]
Am 17. März nahm die örtliche Polizei eine Hausdurchsuchung in den Räumen der ACM und den Privaträumen des Vorsitzenden der ‚Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin’ (ACM), Dr. Franjo Grotenhermen, vor und beschlagnahmte Aktenordner der ACM. Zudem wurden eine Kopie der Festplatte des Computers angefertigt und die Kontodaten der Vereins- und privaten Konten notiert.
Franjo Grotenhermen und seine lobenswerten Aktivitäten im Zusammenhang der Verwendung des Naturheilmittels Cannabis als Medizin zur Linderung bestimmter Krankheitssymptome wurde den Lesern der Lippstädter Zeitung "Der Patriot" am 03.03.2009 durch einen ausführlichen Artikel bekannt gemacht.
Die ...
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„War on drugs“ ist gescheitert – Internationale Drogenpolitik muss neu ausgerichtet werden

[Pressemitteilung vom 11. März 2009]
Monika Knoche, drogenpolitische Sprecherin, und Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin DIE LINKE., erklären zur heute beginnenden Jahrestagung des „Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung“ (UNODC):
Monika Knoche: Die Ergebnisse der Zehn-Jahres-Strategie der UNODC sind vernichtend. Weder der Drogenanbau, noch Drogenhandel und Nachfrage konnten nennenswert reduziert oder gar eleminiert werden. Dieses von der UNODC proklamierte Ziel war von Anfang an unrealistisch, denn eine drogenfreie Welt ist illusorisch. In Afghanistan und Mexiko zum Beispiel destabilisiert der „war on drugs“ heute ganze Staaten. Eine radikale Neuausrichtung ...
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Deutlich mehr Drogentote in Deutschland - die Politik muss endlich handeln

[Pressemitteilung vom 04. März 2009]
Monika Knoche, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. und drogenpolitische Sprecherin der Fraktion, erklärt zur gestern veröffentlichten Statik des Bundeskriminalamtes zur Anzahl der Drogentoten:
"Der deutliche Anstieg der Drogentoten 2008, die durch den Konsum illegaler Drogen ums Leben gekommen sind, spiegelt das Versagen der deutschen Drogenpolitik im vergangenen Jahr wieder.
Gerade ältere Abhängige sind verstorben - just die Zielgruppe, die von einer Diamorphinsubstitution profitiert hätte. Die Politik ist jetzt in der Pflicht, die Behandlung Schwerstabhängiger mit Diamorphin (synthetisch hergestelltes Heroin) endlich sicherzustellen und ...
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21. Februar 2009: Treffen der LAG Drogenpolitik NRW

Am Samstag, den 21. Februar 2009, findet ab 14 Uhr das nächste Landestreffen der LAG Drogenpolitik Nordrhein-Westfalen statt. Versammlungsort ist das Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke, Münsterstrasse 141, in Dortmund. Das LAG-Mitglied Ulla Jelpke hat zugesagt ebenfalls anwesend zu sein. Mitglieder der LAG und Interessierte sind herzlich willkommen.
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Kein „war on drugs“ in Afghanistan

[Pressemitteilung von MdB Monika Knoche vom 29. Januar 2009]
„Die Verknüpfung des „war on terror“ mit dem „war on drugs“ stürzt Afghanistan noch weiter ins Chaos“, so Monika Knoche zu dem Schreiben des NATO-Oberbefehlshabers Craddock, in dem er den Befehl erteilt hat, alle Opiumhändler töten zu lassen. Zukünftig soll jedes Drogenlabor als militärisches Ziel gelten - unabhängig, ob es in Verbindung mit den Aufständischen steht. Hochrangige NATO-ISAF-Kommandeure verweigern sich aktuell dieser Anweisung. Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
„Schon heute dürfen die US-Streitkräfte Drogenlabore bombardieren, wenn dabei erwartungsgemäß „nicht mehr als zehn Zivilisten“ getötet ...
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Interfraktionelle Gesetzesinitiative für diamorphin- gestützte Behandlung

[heute im bundestag Nr. 007 vom 14. Januar 2009]
Berlin: (hib/STO) Die kontrollierte Behandlung schwerstkranker Opiatabhängiger mit synthetisch hergestelltem Heroin - so genanntes Diamorphin - soll nach dem Willen einer fraktionsübergreifenden Parlamentariergruppe künftig in das Regelsystem der gesundheitlichen Versorgung eingefügt werden. 250 Abgeordnete von SPD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen haben dazu einen Gesetzentwurf (16/11515) vorgelegt, wonach Diamorphin als verschreibungsfähiges Betäubungsmittel eingestuft werden soll, um so eine Behandlung mit dem Mittel zu ermöglichen. Zugleich sollen die Modalitäten geregelt werden, unter denen Diamorphin zur Substitutionsbehandlung verwendet ...
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Streit um Hanf-Tütchen

[Oberpfalznetz vom 09. Januar 2009]
Linksjugend: Alles harmlos, aber es wird ermittelt.
Weiden. (mte) Gebt das Hanf frei, fordert die Linksjugend. Erst im Wahlkampf von der Politik. Nun nach der Wohnungsdurchsuchung von der Weidener Justiz. Die Polizei beschlagnahmte dabei kurz vor Weihnachten 20 Hanftütchen bei einem Linksjugend-Mitglied. Zu Unrecht, meinen Parteivertreter. Handle es sich doch um Nutzhanf - und nicht um Drogen.
"Das ist eine merkwürdige Geschichte", sagt Oberstaatsanwalt Gerd Schäfer. Deren Dreh- und Angelpunkt ist der so genannte THC-Gehalt des Hanfs. Liegt dieser laut Oberstaatsanwalt unter 0,2 Prozent sei das entsprechend des Betäubungsmittelgesetzes nicht strafbar. "Der ...
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Chemische Substanzen in legalen Cannabis-Ersatzdrogen - Welche Schlussfolgerungen zieht die Landesregierung aus dem geplanten Verbot von „Spice“?

[Kleine Anfrage des Abgeordneten Victor Perli vom 07. Januar 2009 an die niedersächsische Landesregierung ]
Verschiedenen Medienberichten zufolge wird Bundesgesundheitsministeri
n Ulla Schmidt noch im Januar eine Eilverordnung zum Betäubungsmittelgesetz unterschreiben, wonach die Herstellung, der Handel und der Besitz der in den letzten Monaten bekannt gewordenen Modedroge „Spice“ verboten werden soll. „Spice“ wird von einer britischen Firma hergestellt und seit gut vier Jahren als „Kräutermischung und Räucherwerk“ legal, ohne Aufklärung über die Inhaltsstoffe und ohne Altersbeschränkung im Fachhandel sowie über das Internet vertrieben.
Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene haben „Spice“ ...
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Linksjugend ['solid] empört über Weidener Justiz

[Pressemitteilung der Linksjugend ['solid] Bayern vom 07. Januar 2009]
Die Empörung ist groß bei der Weidener Basisgruppe der Linksjugend ['solid] nach der Hausdurchsuchung bei einem ihrer Mitglieder kurz vor Jahreswechsel. Der Grund für das Einschreiten der Justiz klingt auch reichlich banal: Die von Linksjugend ['solid] - des DIE LINKE nahestehenden Jugendverbandes anlässlich des Landtagswahlkampfes verteilten Nutzhanftütchen sollen den zulässigen THC-Gehalt um 0,06% überschritten haben!
Das Ziel der damaligen Linksjugend ['solid] Aktion: Die Bevölkerung über die Nützlichkeit von Hanf und die unberechtigte Verfolgung zu informieren. Der ein oder andere Erstwähler wurde so auch auf die sinnvolle ...
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Spice - Betrügerischer Kräutermix ist Beleg falscher Drogenpolitik

[Meldung des DHV vom 16. Dezember 2008]
Viel wurde in den vergangenen Monaten über Inhaltsstoffe und Risiken der "Räuchermischung" Spice gemutmaßt. Seit gestern glauben nur noch wenige an einen "harmlosen" Mix verschiedener psychoaktiver Pflanzen. Eine im Auftrag des Drogenreferats der Stadt Frankfurt/ Main von THC-Pharm durchgeführte Spice-Analyse legt den Schluss nahe, dass Spice das synthetische Cannabinoid JWH-018 enthält. Der Spice-Hype zeigt dabei vor allem die Schädlichkeit der gegenwärtigen repressiven Drogenpolitik.
Spice ein mediengemachter Drogenhype?
Das unter dem Namen "Spice" (auf deutsch Gewürz) vertriebene Produkt der britischen Firma the Psyche Deli enthält laut Verpackung ...
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